Kraftakt für den Bau der neuen Billebrücke

Hamburg – 27.02.2020 – Bei einem weiteren Großprojekt zur Erneuerung der Hamburger S-Bahn kann Gustav Seeland erneut seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. So ist der Hamburger Schwergutspezialist maßgeblich am Austausch der Eisenbahnbrücke über die Bille am Bullerdeich beteiligt. Die über 100 Jahre alte Stahlkonstruktion zwischen den S-Bahnstationen Rothenburgsort und Billwerder-Moorfleet muss innerhalb kürzester Zeit ab- und wieder aufgebaut werden. Um die Behinderung für Fahrgäste auf den Linien S2 und S21 möglichst gering zu halten, erfolgt der Umbau in nur 2 Wochen. Allein für den Abbau der Brücke hat Gustav Seeland drei Tage vorgesehen.

Für die Demontage und den Abtransport der alten Brücke ist vor allem das Know-how von Gustav Seeland gefragt. Schon seit Monaten beschäftigt sich der Schwertransporteur mit dem Großprojekt. Die Aufgabe stellt die Spezialisten vor große Herausforderungen. Der Abbau der Brückenüberführung erfolgt sowohl von der Land- als auch von der Wasserseite aus.

Um eine schnelle Demontage zu gewährleisten, wird die 1902 gebaute Brücke zunächst in drei Teile getrennt. Die drei Elemente werden wasserseitig mit dem Kran auf Schwimmpontons gehoben und abtransportiert. Die besondere Schwierigkeit des Auftrages besteht aber im Abbau und Abtransport des Mittelteils der Brücke. Ein auf einem Ponton verankerter 500-Tonnen-Kran muss das 40 Tonnen schwere Brückenelement heben und verladen. Zur Absicherung der Lasten und zum Stützen des Pontons kommen hydraulische Stützpfeiler zum Einsatz. Damit ist ausgeschlossen, dass sich der schwimmende Kranponton nicht unter Last aufschaukelt und umkippt. Nach der Verladung werden die alten Brückenteile auf Schwimmpontons zur Verschrottung in den Hamburger Hafen geschleppt. Für das Großprojekt hat Gustav Seeland den Einsatz von zwei Spezialkränen mit einer Traglast von jeweils rund 220 Tonnen und einen 60-Tonnen-Bremmswagen mit einer Zugkraft von 80 Tonnen vorgesehen. Die Montage des Hubmastes für den 500-Tonnen-Kran erfolgt auf dem Kranponton von der Landseite aus. Zur Abwicklung des Auftrages stellt Gustav Seeland 12 Schwergut- und Montagespezialisten mit entsprechendem Know-how ab.

„Die Planung und Durchführung dieses umfangreichen Projektes erfordert höchste Präzision. Auch für die Spezialisten von Gustav Seeland stellt dies keine leichte Aufgabe dar. Bei dem engen Zeitfenster, den großen Lasten und der Montage vom Wasser aus ist vieles zu beachten. Insbesondere darf auch die Sicherheit bei einer so komplexen Aufgabe nicht zu kurz kommen“, so Johann Evers, Geschäftsführer Gustav Seeland GmbH.

Die Demontage der Brücke erfolgt am 1.3. und am 2.3. jeweils zwischen 8:00 Uhr und 12:00 Uhr sowie in der Nacht vom 2.3. auf den 3.3.2020. Für Medienvertreter empfiehlt sich der 1. März ab 10:00 Uhr. Nach bisherigen Planungen wird dann das mittlere Brückenelement ausgehoben und verladen.

Über Gustav Seeland:
Als einer der größten Anbieter für Schwergutlogistik in Deutschland hat Gustav Seeland für jede Aufgabe die passende Lösung. Das Angebot des Hamburger Unternehmens umfasst den gesamten Bereich der Autokrane, der Schwer- und Spezialtransporte, der Industriemontagen und der Schwerguteinlagerung. Als Partner und Gründungsmitglied der BigMove AG verfügt Gustav Seeland über ein europaweites Netzwerk und ist nach DIN EN ISO 9001:2015 sowie SCCP:2011 zertifiziert.

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Fotograf: Timo Sommmer

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